Ein sehr erfolgreiches Jahr endete vor kurzem für die Brüder Asaja und Joshua Sturm aus Unterrain in St. Leonhard. Der zwanzigjährige Joshua konnte im Januar in Berchtesgaden (D) seinen ersten Europacupsieg im Slalom und am darauffolgenden Tag mit einem 4. Platz (auch im Slalom) nachlegen. Mit diesen Leistungen qualifizierte er sich für seine ersten Weltcupeinsätze. Leider verlief die Saisonmitte coronabedingt etwas unrund und so blieb der Weltcupfixplatz außer Reichweite. Jedoch konnte er im März eine Silbermedaille bei der Junioren WM in Panorama (CAN), einen weiteren Podestplatz im Slalom und eine Top-Platzierung im Riesentorlauf beim Europacup Finale in Andorra erreichen.
Joshua hat somit die Tür in Richtung Weltcup schon geöffnet und hofft in der kommenden Saison auf einige Weltcupeinsätze in der extrem starken ÖSV-Slalommannschaft.
Wie der Große so der Kleine
In Sachen Erfolg stand ihm sein fünfzehnjähriger Bruder Asaja in nichts nach. Bei 25 nationalen Rennstarts konnte er nicht weniger als 14 (!!) Siege feiern und unter anderen auch eine „Siegesprämie“ in Form von 25 Kg Kartoffeln stolz mit nach Hause bringen. Der frisch gebackene Tiroler Landescupgesamtsieger ließ in seinem letzten Schülerjahr wenig anbrennen bevor die harte Schule der FIS Rennen in der folgenden Saison auf ihn zukommt.
So darf sich Asaja unter anderem nennen:
- Sieger des Longines Hahnekamm Junior Race mit dem Team Tirol.
- Österreichischer Schülermeister im Slalom in St. Lamprecht (Stmk).
- Österreichischer Schülermeister im Riesentorlauf in St. Lamprecht
- Tiroler Schülermeister im Slalom in Ausservillgraten.
- Landescupgesamtsieger mit 6 Siegen in SL und GS
Infolge seiner Leistungen bei den Österreichischen Schülermeisterschaften wurde er vom ÖSV für das prestigeträchtige Internationale „La Scara“ Race in Val D Isere, wo Bruder Joshua sein Weltcupdepüt feierte, nominiert. Asaja konnte sich auch in diesem Rennen gegen 33 Nationen mit über 100 Teilnehmern dursetzen und holte den Sieg ins Pitztal.
Die rennfreie Zeit zwischen April und November wird intensiv genutzt mit Ausdauer und Krafttraining um den harten Anforderungen einer Rennsaison standzuhalten, wobei sich die Pitztaler Bergwelt dafür hervorragend eignet.
Die beiden Pitztaler möchten daher auch die Gelegenheit nutzen um sich bei langjährigen Förderern ( Unterstützer ) zu bedanken.
Ein großer Dank geht an:
- Hans Tembler, für über 20 Jahre Top Skimaterial von Völkl
- die Trainingsgemeinschaften im Pitztal für einzigartige Kameradschaft und den richtigen Zugang zum Rennsport.
- die Bergbahnen am Pitztaler Gletscher und Hochzeiger für die besten
Trainingsbedingungen über das ganze Jahr. - das Race Center Benni Raich für Skitraining auf höchstem Niveau.
- Christoph Eiter, für alles was Du für uns machst.
- den Unternehmern, die von Anfang an hinter dem Sponsorenprojekt stehen.